Tettnang Peter Wunderlich, stellvertretender Vorstand, begrüßte die Konfis und berichtete von der Arbeit der Tettnanger Tafel. "In Deutschland müsste niemand verhungern. Wir kriegen es nur nicht gut verteilt.“
Beeindruckende Arbeit des Tafelladens
Die Jugendlichen brachten sich mit ihren Fragen rege ein und erfuhren von den zahlreichen Spendern, die die Tafel mit Waren versorgten. Dazu gehören Metzger, Bäcker, Märkte und Privatleute. Beeindruckend für die Jugendlichen war, dass die Arbeit der Tafel von einem sehr engeierten ehrenamtlichen Team in ihrer Freizeit geleistet wird. Dazu gehören ältere und jüngere Menschen. Wer neu dazu kommen möchte, ist herzlich eingeladen und kann sich über die Kontaktdaten auf der Website gerne an das Team der Tafel wenden.
Die Tafel ist auf Spenden angewiesen
Die Tafel ist für ihre Arbeit auf Lebensmittelspenden und auch auf Geldspenden angewiesen. Diese braucht sie, um die Miete für das Haus in der Kalchenstraße, die Autos, und auch die IT zu finanzieren. Auf die Frage, wer in der Tafel einkaufen darf, erfuhren die Jugendlichen, dass die Stadt bedürftigen Menschen einen Berechtigungsausweis ausstellt. Das Konzept einer Tafel ist, dass es gerecht zugeht. Wer einen Ausweis erhält, darf ein Jahr lang einkaufen. Zum Einzugsbereich der Tettnanger Tafel gehören fünf Gemeinden aus dem Östlichen Bodenseekreis. Aktuell werden 250 Haushalte durch die Tettnanger Tafel versorgt. Einmal in der Woche haben die Menschen das Recht einzukaufen. Leider ist es für viele bedürftige Menschen noch immer eine Hürde, zur Tafel zu kommen.
Die Konfirmanden waren beeindruckt von diesem Nachmittag und Pfarrerin Martina Kleinknecht-Wagner bedankte sich bei Peter Wunderlich für den engagierten Bericht über den wichtigen Beitrag der Tettnanger Tafel für die Gesellschaft.
Quelle: sz, lopo
