Zum jährlichen Dankeschön-Essen waren die ehrenamtlichen Helfer der Tettnanger Tafel ins Gasthaus Schöre in Dietmannsweiler eingeladen. Die Zahl der Helferinnen und Helfer sei zwar weitgehend stabil, aber die Arbeitsbelastung steige zusehends. Die Tafel sei deshalb auf der Suche nach Ehrenamtlichen. Zudem suche sie Menschen, die auch Verantwortung im Tafelverein übernehmen.
Supermärkte und Produzenten liefern weniger Überschüsse. Angesichts steigender Kundenzahlen müssen immer häufiger Lebensmittel aus zweckgebundenen Spenden zugekauft werden. „Die Tafel in Tettnang ist 2025 stark gefordert, aber nicht kollabiert“, fasst Vorsitzender Klaus Nuber die Lage zusammen. Ein großes Plus sei die sehr gute regionale Vernetzung. Dafür danke er allen Unterstützern, der Stadt Tettnang sowie den Gemeinden Meckenbeuren, Neukirch, Langenargen und Kressbronn, sowie den Sponsoren.
Die Stadt Tettnang hat das Engagement der über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen der Tafel beim Ehrenamtstag im Neuen Schloss mit dem Ehrenbrief der Stadt ausgezeichnet.
Im nächsten Frühjahr kann die Tafel auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Tafelladen öffnete am 25. April 2006 erstmals seine Türen für Bedürftige, damals noch beim Rathaus. Der Tafelladen in der Kalchenstraße 9 in Tettnang ist dienstags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 10.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Infos über das Kontaktformular oder per Mail an info@tettnanger-tafel.de.
Bildunterschrift: Tafel-Vorsitzender Klaus Nuber dankt den Helferinnen und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung: „Das Essen habt ihr euch redlich verdient.“ (Foto: Peter Schleder/Tafel)
